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Stadtumbaugebiet Waldkappel-Kernstadt

Das Ziel der Stadtumbaumaßnahme ist die Stärkung der Wohn- und Lebensqualität durch Sicherung und Stärkung der vorhandenen Infrastruktur sowie die Schaffung zeitgemäßer und bedarfsgerechter Wohn- und Arbeitsbedingungen in der Kernstadt.

Die vorhandenen Baustrukturen in der historischen Altstadt bestehen vorwiegend aus Fachwerkhäusern, teils von kulturhistorischer Bedeutung. Sie kennzeichnet eine hohe Kleinteiligkeit, Dichte und Nebengebäude. Der Bevölkerungsrückgang drückt sich in zahlreichen Wohnungs- und Ladenleerständen in der Altstadt aus.

Zur Beseitigung der Leerstände sollen neue Nutzungsmöglichkeiten in attraktiver, zentraler Lage u.a. durch angepassten, zeitgemäßen Wohnraum geschaffen werden. Nicht erhaltenswerte Gebäude sollen abgerissen werden, um Freiräume im direkten Umfeld zu schaffen. Mit der Verbesserung des Nahversorgungsangebots und attraktiven Aufenthaltsmöglichkeiten wird die Konzentration von Läden im Zentrum angestrebt. Die vorhandene Naherholungsanlage am Schemmerbach soll weiterentwickelt und für alle Einwohner attraktiver gestaltet werden.

Dazu sind u.a. folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Funktionale Aufwertung des Kirchplatzes

  • Konzept zur Weiterentwicklung des Schemmerfelds zu einem innerstädtischen mehrgenerationengerechten Naherholungsgebiet 

  • Schaffung von Mehrgenerationenangeboten im Naherholungsgebiet, inkl. einer Verbindung zwischen Altersheim und Wassertretanlage

  • Alter Bauhof: Rückbau und Innenhofgestaltung

  • Gestaltung des terrassierten Bereichs am Viadukt und Schaffung von Stellplätzen

  • Schaffung kernstadtnaher Stellplatzangebote für Wohnmobilisten auf derzeit ungenutzter Fläche

Die Kernstadt Waldkappel ist 2011 als weiteres Stadtumbaugebiet, zusätzlich zum Stadtumbaugebiet Bischhausen, anerkannt worden.

 

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Stadtumbaugebiet Waldkappel-Bischhausen

Das Ziel der Stadtumbaumaßnahme im Stadtteil Bischhausen ist die Sicherung und Stärkung der vorhandenen Infrastruktur sowie die Schaffung zeitgemäßer und bedarfsgerechter Wohn- und Arbeitsbedingungen im Ortskern.

Dieser ist zum Teil noch durch eine landwirtschaftliche Baustruktur gekennzeichnet, die zeitgemäßen Wohn- und Nutzungsqualitäten nur bedingt gerecht wird. Zudem konzentrieren sich im Ortskern einige leer stehende Gebäude, teils mit kulturhistorischer Bedeutung.

Im Ortskern soll dem bestehenden und sich abzeichnenden Gebäudeleerstand durch die Ausarbeitung neuer Nutzungsmöglichkeiten entgegengewirkt werden. Dabei ist die Konzentration von Infrastruktureinrichtungen im Ortskern anzustreben. Nicht erhaltenswerte Gebäude sollen zurückgebaut werden, um Freiräume im direkten Umfeld zu schaffen. Bei der Umgestaltung von Gebäuden, Freiflächen und des öffentlichen Raumes sollen immer generationengerechte Nutzungsmöglichkeiten für alle Altersgruppen geschaffen werden.

Dazu sind u.a. folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Nutzungskonzeption für den Junkerhof und entsprechende bauliche Anpassung
  • Rückbau des Gebäudes Fitzgasse 3 und Schaffung von Parkplätzen im Ortskern
  • Beispielhafte Anpassung landwirtschaftlicher Baustrukturen an zeitgemäße Wohnanforderungen
  • Aktivierung von Nachnutzungen ortsbildprägender Gebäude (z.B. Altes Gefängnis, Mühlenstraße 4)
  • Bauliche Umstrukturierung und teilweise Neunutzung des Kindergartengebäudes
  • Schaffung ergänzender Infrastrukturangebote an der Kirche

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